CRAVING FOR: Mai 2016

Sommerliche Temperaturen haben uns am vergangenen Wochenende das Gemüt erwärmt. Sobald die Anzeige des Thermometers über die 20 Grad-Marke klettert und romantische Sonnenuntergänge an der Tagesordnung sind, geht mir das Herz auf. Ich bin absolut kein Wintermensch. Die dunklen, matschigen und kalten Tage lassen meine Laune in den Keller rutschen. Im Sommer dagegen fühle ich mich pudelwohl. Ich freu mich über jedes Bisschen Bräune auf der Haut und Sommersprossen sind bei mir gern gesehene Gäste.

Aus diesen Gründen fallen meine aktuellen Cravings recht sommerlich aus. Offenbar habe ich mir dafür genau den richtigen Zeitpunkt ausgesucht, denn aktuell werden so ziemlich überall die neuen Sommerkollektionen gelauncht.

Das erste Stück habe ich ungelogen bestimmt schon ein Jahr lang im Auge. Der Maxirock von SheIn ist ein absoluter Hingucker. Schon in vergangenen Sommern habe ich die langen Röcke für mich entdeckt, aber dieses Modell überzeugt meiner Meinung nach durch die plissierte Form. Sieht man auch nicht alle Tage.

 

Mai 1

Maxirock – SheIn

Zurzeit habe ich einen ziemlichen Hang zu süßen Zweiteilern. Ob Rock und Top oder Hose und Top ist dabei nebensächlich. Angenehme Farben und Details, wie Spitzenbordüren, ziehen mich in ihren Bann. So schön die Teile auch sind, so richtig traue ich mich noch nicht an sie heran. Bisher bewundere ich sie eher aus der Ferne (wie bei Luise). Die superflachen Modelbäuche sind da auch nicht gerade hilfreich und ehrlich gesagt, bin ich mir nicht sicher ob man in so knappen Tops überhaupt sitzen sollte – geschweige denn etwas essen. (Hallo Murmel!)

Eher overzize geschnitten ist im Gegensatz dazu die Off-Shoulder-Bluse von SheIn. Nachdem ich sie in Elisas Snaps gesehen habe, ließ sie mich nicht mehr los. Eigentlich habe ich sie bisher nur noch nicht bestellt, da ich mich selbst zum Sparen angehalten habe. Aber bei den warmen Temperaturen draußen, könnte man sich schon mal wieder ein weißes Blüschen zulegen. Es gibt sie übrigens auch in grau, hell- und dunkelblau.

Mai 2

Spitzentop – New Look

Bluse – SheIn

Im letzten Monat zeigte ich euch mehr Lifestyle-Cravings – der Mai hingegen stellt meine Selbstbeherrschung eher im Hinblick auf Kleidung auf die Probe. Das kann schon mal passieren bei so vielen Neuheiten. Hier kommt nun Zweiteiler Nummer zwei, der mir vor Kurzem beim Stöbern auf der H&M-Homepage auffiel. Ober- und Unterteil sind in meinen Augen für sich gesehen schon echte Highlights, aber zusammen sieht es erst richtig nice aus. Bleibt nur wieder die Sache mit dem Bauch – ihr wisst!

Zu dem Bikini gibt es nicht viel zu sagen, außer: ich war auf der Jagd. Ob es ein riesiger Fail war oder Absicht weiß ich nicht, aber vor gut 1,5 Monaten entdeckte ich in der Harper’s Bazaar eine H&M-Werbung mit allerlei Bademode, unter anderem den Bikini. Genau die Kampagne, die jetzt überall zu sehen ist, nur irgendwie viel zu zeitig, denn den Bikini gab es zu diesem Zeitpunkt weder im Laden noch online und es dauerte noch gut einen Monat bis er dann endlich zu haben war. Entweder ist das Zeitmangement der Marketingleute bei H&M ein ganz verrücktes oder sie wollten mich so anfixen, dass ich nicht eine Minute gezögert habe als das Objekt der Begierde dann vor mir im Laden lag. Ich tippe stark auf Zweiteres. Wie auch immer – er ist jetzt mein Schatz.

Last but not least gibt es eine zuckersüße Idee um die Gläser eurer Gäste auf der nächsten Sommerparty zu verschönern. Die kleinen Flamingos mit Spieß sehen nicht nur toll aus, auch das Obst aus der Bowle ist mit ihrer Hilfe nun kein Endgegner mehr.

Mai 3

Top – H&M

Kurze Hose – H&M

Bikini – H&M

Flamingos – Butlers

Was sind denn eure angehimmelten Stücke, wenn der Sommer vor der Tür steht?

PERSONAL: Negativity? – No!

„Kennst du sie? Sie hasst dich“, bekomme ich zu hören. Beiläufig lese ich die Worte und bin verdutzt. Ich krame in meinem Kopf nach dem eben genannten Namen. Kein Ergebnis. Tatsächlich scheine ich sie nicht einmal zu kennen. Sie hingegen ist offenbar der Meinung ich sei ihr äußerst vertraut. Ich meine, wie sollte man sonst so einen Groll gegen eine Person hegen?

Viel zu oft benutzen wir es – dieses Wort, hinter dem sich eine viel zu heftige Bedeutung verbirgt. Es wirkt dramatischer, einschneidender. Es reicht nicht mehr, etwas nicht zu mögen. Nein, wir müssen es gleich hassen, um Gehör zu finden. Ich nehme mich da selbst nicht raus.

Ich hasse Linseneintopf.

Ich hasse Unhöflichkeit.

Und ich hasse Schimpfwörter.

Aber Personen? Sicher – zwei bis drei Menschen kenne ich, die mir so zuwider sind, dass ich drüber nachdenken könnten es „hassen“ zu nennen. Aber auch nur im ersten Moment. Im zweiten rudere ich gedanklich zurück. Wünsche ich diesen Menschen alles Schlechte dieser Welt? Natürlich nicht! Ein Denkzettel? Ja. Aber nichts wirklich Schlimmes – keine Krankheit, kein Unglück, keine Strafe. Wahrscheinlich ist es in diesem Falle eher Antipathie. Und meist hat diese auch ihren Grund.

 

Fourth

 

Mit manchen Menschen möchte ich meinen Weg nicht gemeinsam gehen. Manche Menschen ziehen mich runter und lullen mich nach und nach mit ihren negativen Gedanken ein. Für manche Menschen ist das Glas eben immer halb leer.

Natürlich gibt es ab und an diese Phasen. Man ist unzufrieden, manchmal auch schlecht gelaunt und tatsächlich kommt es auch vor, dass man einmal ordentlich Dampf ablassen muss. Ich bin der Meinung, ein bisschen Meckern tut in manchen Fällen auch einfach gut. Einfach alles rauslassen, was einen beschäftigt, aber dann auch wieder die Kurve kriegen und nicht zum Dauernörgler mutieren. So halte ich es.

Was ich immer wieder verwunderlich finde, ist, dass diverse Menschen die Hälfte ihrer Zeit damit verbringen schlecht über andere zu reden, Gerüchte zu erfinden oder lästern als ihr Hobby zu definieren. Wäre es nicht viel sinnvoller diese Zeit in sich selbst zu investieren? Seine eigenen Ziele zu verwirklichen, an sich selbst zu arbeiten oder einfach etwas besser zu machen als am Tag zuvor?

Wir werden nie alles toll finden, was wir erleben. Wir werden auf unserem Lebensweg wahrscheinlich noch einige Menschen treffen, die wir schlichtweg nicht leiden können. Und wahrscheinlich werden wir häufiger mit unschönen Situationen konfrontiert als uns lieb ist.

Wichtig ist nur, dass wir uns auf uns selbst besinnen. Letztendlich können nur wir selbst uns glücklich machen. Sollen sie doch reden. Was macht das schon? So befreiend eine kleine Schimpftirade auch sein mag, vielleicht sollten wir uns öfter fragen, warum uns eine Person so zum Kochen bringt und dann an uns selbst arbeiten.

 

 

Negativity? – No!

 


Fotos: Christian Kirschner | Photography

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