Es ist Sonntag. Die neue Woche steht in den Startlöchern. To-Do-Listen werden geschrieben, Pläne erstellt. Während ich eingekuschelt auf dem Sofa lümmel und eine warme Tasse Wintertee genieße, bin ich in Gedanken schon wieder am planen. Wann hab ich Uni? Wann geh ich arbeiten? Und die wichtigste Frage von allen: wann habe ich Freizeit und wie nutze ich sie? Ja, ich plane viel. Spontanität kann ich mir manchmal einfach nicht leisten. Aber hey, da kommen auch wieder andere Zeiten.

 

 

Das Wochenende reserviere ich meist für meine Familie und auch, wenn ich recht oft zuhause bin, habe ich dennoch das Gefühl es wäre zu wenig. Die Woche über treffe ich gern meine Freunde: mal lauschen, was es so Neues gibt, was denn nun aus dem netten Typen von letzter Woche geworden ist oder wie der Wochenendtrip ins Wellnesshotel war.

Dann genieße ich. Ich liebe es einfach, sich gemütlich in eine Bar zu setzen und bei ein oder zwei Lillet die vergangene Woche auszuwerten. Und wenn ich etwas Dampf ablassen muss, über diesen oder jenen Professor und die Unzuverlässigkeit von anderen Leuten, dann nehmen sie Anteil oder regen sich mit mir auf – je nachdem, was ich gerade brauche. Danach fühle ich mich leichter, beschwingter und glücklicher. Ich glaube, Freunde ergänzen das eigene Selbst ganz gut. Sie zeigen mir manchmal Seiten an mir selbst, die ich nicht kannte. Sie geben mir Rückhalt, wenn ich mich verloren fühle. Und sie unterstützen mich, wenn ich an mir zweifel.

Manche meiner Freunde seh ich einmal in der Woche, manche einmal im Monat und wieder andere einmal im halben Jahr. Mit manchen kommuniziere ich täglich, andere rufe ich aller zwei Wochen einmal an. Das verrückte an der Sache? Weder Entfernung noch Zeit haben einen Einfluss auf die Beständigkeit der Freundschaft. Einmal Freunde, immer Freunde. Natürlich gibt es Leute, die für eine gewisse Zeit von der Bildfläche verschwinden, aber früher oder später tauchen sie doch wieder auf und dafür bin ich sehr dankbar.

 

Pullover: H&M / Jeanshemd: Mango / Poncho: TK Maxx / Leggings: Peek und Cloppenburg / Schuhe: H&M

Liebe Freunde, ich danke euch. Jeder von euch bereichert mein Leben auf seine ganz eigene Art. Ohne euch wären viele Dinge nicht so, wie sie heute sind. Entschuldigt die Anonymität, aber ich wollte den Post nicht mit einer Namensliste füllen. Aber bitte – fühlt euch angesprochen!

 

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Outfit. Juchu, es ist das erste Herbstoutfit! Applaus, Applaus! Bei den eisigen Temperaturen habe ich tatsächlich schon meine Winterjacke getragen. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese minimal mehr wärmt als ein ordentlicher Lagenlook, wie ihr ihn hier zu sehen bekommt. Top, Hemd, Pullover und Poncho schaffen ein ordentliches Wärmepolster. Sollte es allerdings noch kälter werden – was höchstwahrscheinlich ist – steh ich eindeutig vor einem Klamottenproblem. Vielleicht nehm ich dann einfach das Federbett mit raus.

 

Ich hoffe ihr genießt euren Sonntag. Fühlt euch gedrückt!

 

Anna


Merci CKFOTODESIGN für deine Zeit und Mühe.

 

 

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5 comments on “PERSONAL: Freunde, ich hab euch gern
  1. Julia

    Das ist ein sehr schöner Post und ich weiß nur zu gut, was du meinst!
    Ich plane auch unglaublich viel! Um so mehr freue ich mich dann, wenn auch manches ganz spontan läuft!
    Ohne Freunde und Familie würde ich mich nicht vollständig fühlen!
    Egal wie oft man sich sieht, es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass da jemand ist.
    Liebe Grüße
    http://www.champagne-attitude.com

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